{"id":286,"date":"2014-06-18T09:06:48","date_gmt":"2014-06-18T07:06:48","guid":{"rendered":"http:\/\/simbasas.de\/wp\/?page_id=286"},"modified":"2014-10-23T13:28:09","modified_gmt":"2014-10-23T11:28:09","slug":"maine-coons","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/simbasas.de\/wp\/?page_id=286","title":{"rendered":"Maine Coons"},"content":{"rendered":"<p class=\"top\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"bold\"><a id=\"Seitenanfang\" name=\"Seitenanfang\"><\/a><strong>Die Maine Coon<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"rechtsbuendig\" style=\"text-align: right;\"><a href=\"#Herkunft\">Herkunft<\/a> &#8211; <a href=\"#Geschichte\">Geschichte <\/a>&#8211; <a href=\"#Zuchtgeschichte\">Zuchtgeschichte <\/a>&#8211; <a href=\"#Charakter\">Charakter<\/a> &#8211; <a href=\"#Aussehen\">Aussehen<\/a> &#8211; <a href=\"#Farben\">Farben<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a name=\"Herkunft\"><\/a><strong>Herkunft<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Geographisch ist die Maine Coon \u2013 wie der Name bereits sagt \u2013 im amerikanischen Staat Maine zuhause (Neu-England). Maine liegt im Norden der USA an der Grenze zu Kanada und grenzt an den Atlantik. In Maine herrscht ein sehr kaltes und rauhes Klima vor. Hierauf wird sp\u00e4ter im Text bei der Beschreibung der Rasse noch eingegangen.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Es gibt viele verschiedene Geschichten und Spekulationen \u00fcber die zoologische Herkunft der Maine-Coon-Katzen. Da die Geschichten allesamt romantischer als die Spekulationen sind , sollen sie hier zuerst erw\u00e4hnt werden. Einer dieser Geschichten verdankt die Maine Coon Ihren Namen: So ging man z.T. noch bis 1974 davon aus, da\u00df die Maine Coon eine Kreuzung zwischen Hauskatze und Waschb\u00e4r (engl. racoon) sei. Dazu haben sicherlich das st\u00e4mmige Aussehen der Katzen und der gewaltige Schwanz beigetragen. Zudem war die Aufteilung der Vorderzehen bei den ersten wilden Maine Coon der der Waschb\u00e4ren sehr \u00e4hnlich. Heute wei\u00df man, da\u00df eine solche Kreuzung schon aus biologischer Sicht unm\u00f6glich ist. Abgesehen davon ist eine solche Ann\u00e4herung dieser verschiedenen Rassen schon verhaltensbedingt nicht vorstellbar.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Aus \u00e4hnlichem Grund mu\u00dfte auch die Theorie einer Kreuzung zwischen Hauskatze und Wildkatze verworfen werden, da in den in Frage kommenden Gebieten au\u00dfer Luchs und Puma keine Wildrassen anzutreffen sind. Eine Verpaarung dieser Gro\u00dfkatzen mit den zierlichen Hauskatzen kommt aus zoologischer Sicht also auch nicht in Frage.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Romantischer ist da schon die Geschichte von Kapit\u00e4n Samuel Clough, die sich teilweise auf Fakten st\u00fctzt. Kapit\u00e4n Clough soll gegen Ende der Franz\u00f6sischen Revolution versucht haben, die K\u00f6nigsfamilie in Sicherheit in die Vereinigten Staaten zu bringen. So nahm er Teile des k\u00f6niglichen Mobiliars und Haushalts an Bord. Au\u00dferdem befanden sich einige laanghaarige Katzen im Besitz der K\u00f6nigin \u2013 vermutlich Angora oder Perser, die zu dieser Zeit in Europa gro\u00df in Mode waren. Der Plan der Evakuierung wurde jedoch vereitelt, das Ende der Revolution ist jedem bekannt. Da niemand mehr Anspruch auf die k\u00f6nigliche Habe anmelden konnte verblieb alles im Besitz des Kapit\u00e4ns. So nahm er u.a. die Katzen mit in seine Heimat Wiscasset in Maine und eben diese Katzen sollen die Vorfahren der Maine Coon gewesen sein.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Legende rankt sich ebenfalls um einen Kapit\u00e4n: Kapit\u00e4n Coon aus der N\u00e4he von Biddleford Pool in Maine. Kapit\u00e4n Coon trieb Handel entlang der neuenglischen K\u00fcste und war ein gro\u00dfer Katzenliebhaber. \u00dcberall wo er an Land ging sollen ihm seine Katzen gefolgt sein. Unter diesen Katzen hatte er auch einige langhaarige Perser- und Angorakatzen die, wie schon oben erw\u00e4hnt, in Europa zu dieser Zeit gro\u00df in Mode waren. So wie der Kapit\u00e4n sich an Land wohl vergn\u00fcgte taten es auch seine Katzen, und jedesmal wenn in einem Wurf Langhaarige auftauchten sagte man mehr oder minder erfreut: \u201cDas war wieder eine von Coons Katzen!\u201d Da ihr \u00c4u\u00dferes etwas besonderes war, hat man schlie\u00dflich begonnen, diese langhaarigen Katzen miteinander zu kreuzen bis daraus die Maine-Coon-Katze entstand.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Auch bei den ernsthafteren Spekulationen spielt die Seefahrt eine gro\u00dfe Rolle. So wei\u00df man heute, da\u00df \u2013 ebenso wie zur Zeit der Besiedelung Amerikas \u2013 bereits die Wikinger Katzen auf ihren Schiffen mitf\u00fchrten, um so der M\u00e4use und Ratten an Bord Herr zu werden. Die Wikinger hielten sich bereits damals in ihren Siedlungen eine andere Rasse, die noch heute in Europa bekannt ist: Die norwegische Waldkatze. Und tats\u00e4chlich haben Vergleiche in den letzten Jahren gro\u00dfe Gemeinsamkeiten der beiden Rassen erkennen lassen. So sind beides wildlebende Rassen, k\u00f6rperlich hervorragend an das rauhe jeweilige Klima angepa\u00dft und exzellente J\u00e4ger.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Am wahrscheinlichsten ist jedoch, da\u00df sich die Maine Coon aus den verschiedenen Rassen entwickelt hat, die die Einwanderer w\u00e4hrend der Besiedelung mitgebracht haben. Dieses d\u00fcrften in erster Linie normale Hauskatzen gewesen sein, wie sie noch heute bei uns \u00fcblich sind. Aus den Pyren\u00e4en soll eine besondere Zuchtform gekommen sein, die French Domestic. Aber es d\u00fcrften sich auch einige langhaarige Katzen darunter befunden haben, wie die damals h\u00e4ufig vorkommende Russische Katze und die Russische Steppenkatze, die der Maine Coon extrem \u00e4hnlich sein soll.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Genau wird sich die Herkunft der Maine Coon wohl nie bestimmen lassen, vermutlich aber hat sich aus diesen verschiedenen Rassen \u2013 unter Anpassung an das extrem rauhe Klima in Neuengland \u2013 dann die Maine Coon entwickelt.<\/p>\n<p class=\"rechtsbuendig\" style=\"text-align: right;\"><a href=\"#Seitenanfang\">zum Seitenanfang<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a id=\"Geschichte\" name=\"Geschichte\"><\/a><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Schon damals war diese Rasse sehr beliebt. Die ersten Maine Coons wurden schon im 19 Jahrhundert auf Viehm\u00e4rkten gezeigt. Im Jahre 1973 gewann die erste Maine Coon im Madison Square Garden \u201cBest in Show\u201d. Eine zeitlang verschwand die Maine Coon von den Ausstellungen und wurde sp\u00e4ter sogar f\u00fcr ausgestorben gehalten. 1968 wurde die MCBFA von einigen Z\u00fcchtern ins Leben gerufen, die sich daf\u00fcr einsetzten, da\u00df die Rasse wieder popul\u00e4r und von Katzenverb\u00e4nden anerkannt wurde. Die Maine Coon wurde dann 1981 von der TICA, 1983 von der CFA und 1983 auch von der FIFE anerkannt. Heute erfreut sich die Maine Coon gro\u00dfer Beliebtheit. Kein Wunder! Denn diese gro\u00dfe Katze hat einen wunderbaren Charme, der die Herzen eines jeden im Sturm erobert. Maine Coons sind schon imposante Tiere. Sie sind gro\u00df und schwer und geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften Rassekatzen. Ein Maine Coon Kater bringt 6 \u2013 10 kg, die Katze 4 \u2013 7 kg auf die Waage. Sie sind Sp\u00e4tentwickler und erst mit 3 \u2013 4 Jahren richtig ausgewachsen.<\/p>\n<p class=\"rechtsbuendig\" style=\"text-align: right;\"><a href=\"#Seitenanfang\">zum Seitenanfang<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a id=\"Zuchtgeschichte\" name=\"Zuchtgeschichte\"><\/a><strong>Zuchtgeschichte<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Die ersten Maine Coons traten ca. 1860 in Erscheinung. 1895 gewann diese Rasse auf einer New Yorker Ausstellung den ersten Preis. Doch konnte sie sich auf Dauer nicht gegen die beliebteren Perserkatzen durchsetzen und fand als \u201cBauernkatze\u201d nur wenig Anerkennung. Bei ihren Haltern auf dem Lande machte sie sich jedoch als M\u00e4use- und Rattenj\u00e4gerin sehr n\u00fctzlich. Erst 1953 wurde der erste Maine Coon Club gegr\u00fcndet. 1962 wurde ein Standard festgelegt.<\/p>\n<p class=\"rechtsbuendig\" style=\"text-align: right;\"><a href=\"#Seitenanfang\">zum Seitenanfang<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a id=\"Charakter\" name=\"Charakter\"><\/a><strong>Charakter<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Die Maine Coon ist ein sehr geselliges Tier. Sie versteht sich meist sehr gut mit Kindern und Hunden und ist somit das ideale Haustier. Sie ist sehr lebhaft und verspielt. Nichts ist vor ihr sicher, ob es Stifte, Feuerzeuge etc. sind, mit allem mu\u00df gespielt werden. Und das k\u00f6nnen die Coonies mit einer wahnsinnigen Ausdauer. Coonies sind aber auch sehr anh\u00e4nglich und verschmust. Schmusest\u00fcndchen werden eindringlich gefordert und schnurrend ausgekostet. Die Maine Coon ist ein ausgezeichneter J\u00e4ger. Alles was sich bewegt, wird aufmerksam beobachtet und gejagt. Fliegen oder andere Insekten werden da nicht alt!<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Typisch f\u00fcr Maine Coons:<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Coonies haben eine ungew\u00f6hnliche gurrende Lautsprache.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Die meisten Maine Coons sto\u00dfen mit der Pfote in den Trinknapf bevor sie trinken. Manche lecken sich dann auch das Wasser von der Pfote und trinken \u00fcberhaupt nicht direkt aus dem Napf. Der Grund f\u00fcr dieses eigenartige Verhalten ist eine nat\u00fcrliche Verhaltensweise der in der Natur lebenden Vorfahren .Durch das Eintauchen der Pfote in das Wasser testet die Maine Coon, ob sich auf der Wasseroberfl\u00e4che eine Eisschicht befindet, bevor sie dann zu trinken beginnt.<\/p>\n<p class=\"rechtsbuendig\" style=\"text-align: right;\"><a href=\"#Seitenanfang\">zum Seitenanfang<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a id=\"Aussehen\" name=\"Aussehen\"><\/a><strong>Aussehen<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Die <strong>Ohren<\/strong> sind gro\u00df mit Haarb\u00fcscheln, breit am Ansatz und spitz zulaufend, oft mit sog. Lynx Tips versehen. Die Ohren sind hoch am Kopf angesetzt und stehen mindestens eine Ohrl\u00e4nge breit auseinander.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Die <strong>Augen<\/strong> sind gro\u00df und leicht schr\u00e4ggestellt, haben oft einen \u201ceulenhaften\u201d Ausdruck. Alle Farben sind erlaubt, sie m\u00fcssen nur zur Fellfarbe passen.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Der <strong>K\u00f6rper<\/strong> ist gro\u00df, kr\u00e4ftig und muskul\u00f6s. Er ist gut proportioniert und bildet mit den Beinen ein Rechteck. Die Brust ist breit. Die K\u00f6rperbreite ist vorne und hinten gleich.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Die <strong>Beine<\/strong> sind mittelhoch und stehen auf dicken, runden Pfoten, die Haarb\u00fcschel zwischen den Zehen haben. Diese Haarb\u00fcschel dienten in der Natur als Schneeschuhe: Sie sollten das Einsinken in den Schnee verhindern.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Das <strong>Fell<\/strong> ist gl\u00e4nzend, weich und zottelig. Am Kopf und an den Schultern ist es kurz, wird vom Nacken nach hinten und zu den Seiten aber l\u00e4nger. Das Fell ist wetterfest und sehr pflegeleicht. Das Deckhaar ist lang und grob, die wenige Unterwolle sehr fein.<\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Der <strong>Schwanz <\/strong>ist lang und reicht mindestens bis zum Schulterblatt der Katze. In der Natur stellt der lange Schwanz Schutz vor Sturm und K\u00e4lte dar. Die Maine Coon kann sich einrollen und das Schwanzende sch\u00fctzend vor das Gesicht legen. Der Schwanz ist breit am Ansatz und zur Spitze hin zulaufend. Das Deckhaar ist lang und flie\u00dfend mit wenig Unterwolle.<\/p>\n<p class=\"rechtsbuendig\" style=\"text-align: right;\"><a href=\"#Seitenanfang\">zum Seitenanfang<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a id=\"Farben\" name=\"Farben\"><\/a><strong>Farben<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\" style=\"text-align: justify;\">Es sind fast alle Farben bzw. Farbschl\u00e4ge m\u00f6glich, z.B. Tortie, Tabby, Shadded und Smoke, nicht zul\u00e4ssig sind z.B. Point Varianten, wie wir sie von der Siamkatze kennen. Das Haar mu\u00df bei den einfarbigen Tieren komplett durchgef\u00e4rbt sein. Farbmuster m\u00fcssen \u00fcber den gesamten K\u00f6rper verteilt sein. Es gibt eine schier unendliche Zahl von Farbschl\u00e4gen.<\/p>\n<p class=\"rechtsbuendig\" style=\"text-align: right;\"><a href=\"#Seitenanfang\">zum Seitenanfang<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Maine Coon Herkunft &#8211; Geschichte &#8211; Zuchtgeschichte &#8211; Charakter &#8211; Aussehen &#8211; Farben Herkunft Geographisch ist die Maine Coon \u2013 wie der Name bereits sagt \u2013 im amerikanischen Staat Maine zuhause (Neu-England). Maine liegt im Norden der USA an der Grenze zu Kanada und grenzt an den Atlantik. 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